In Zeiten steigender Energie und Strompreise lohnt es sich für jeden Haushalt Maßnahmen zum Strom sparen zu treffen. So können über einen bewussten Umgang mit Strom nicht nur mehrere Hundert Euro eingespart werden sondern es kann auch gleichzeitig ein wertvoller Beitrag zum Klima- und Umweltschutz geleistet werden. Vor allem ältere Kühl- und Gefrierschränke weisen meist einen unverhältnismäßig hohen Stromverbrauch auf. Über den Kauf neuer Geräte mit einer Energieklasse von A bis F lässt sich einiges sparen. Wesentlich weniger Strom bei gleicher Reinigungsleistung verbraucht auch eine Waschmaschine, wenn sie statt mit 90 Grad nur mit 30 oder 40 Grad betrieben wird. Wenn ein Wäschetrockner benutzt werden muss, lässt sich dennoch Strom sparen, wenn die Wäsche vorher richtig geschleudert wurde und nur das Programm “Schranktrocken” angewendet wird. Enorm energiesparend wirkt sich auch der Einsatz von sogenannten Energiesparlampen als Ersatz von herkömmlichen Glühbirnen aus. Diese wandeln mehr als 25 Prozent der Energie tatsächlich in Licht um, während eine einfache Glühbirne nur 5 Prozent des Stroms in Licht umwandelt während die übrigen 95 Prozent sinnlos als Wärme verpuffen. Mit Energiesparlampen können so bereits um die 50 Euro im Jahr eingespart werden.
Etwa der gleiche Betrag bleibt der Haushaltskasse erhalten, wenn sämtliche Geräte mit einem möglichen Stand-by-Bertrieb komplett ausgeschaltet werden, wenn sie nicht in Benutzung sind. Ist dies nicht über einen Geräteschalter möglich, hilft eine schaltbare Steckdose.
Energiesparlampe
Der Winter ist eine schöne Jahreszeit, das gilt bei entsprechend niedrigen Temperaturen auf jeden Fall für die meisten Energiekonzerne. Für die Verbraucher allerdings könnte die kalte Zeit in diesem Jahr sehr schmerzhaft werden. Der Öl- und der Gaspreis befinden sich auf Rekordniveau, Tendenz eher steigend. Auch der Strompreis steigt kontinuierlich an, gerade in der dunklen Jahreszeit braucht ein Haushalt aber besonders viel elektrische Energie, allein um dem Mehrbedarf an Licht gerecht zu werden. Grund genug, sich über geeignete Maßnahmen Gedanken zu machen, die helfen, den Stromverbrauch zu reduzieren. Besonders effektiv ist dabei zum Beispiel der Einsatz von sogenannten Energiesparlampen. Trotz steigender Informationsarbeit und nachgewiesener Wirksamkeit der Lampen führt ihr Einsatz in deutschen Wohnungen und Häusern immer noch ein Schattendasein. Zu Unrecht. Die kompakten Leuchtstofflampen mit integriertem Vorschaltgerät überzeugen durch ihre enorm hohe Lichtausbeute. So werden rund 25% des verwendeten Stroms tatsächlich in Licht umgewandelt, bei einer herkömmlichen Glühbirne sind dieses gerade einmal 5%, während 95% der Energie in nutzlose Wärme gewandelt werden. Im Vergleich zu einer Glühlampe hat eine Energiesparlampe eine 8 bis 12 mal höhere Lebensdauer. Ein Kostenvergleich zeigt, dass sich ein Umstieg nicht nur für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel lohnt.
Standby Modus: Der heimliche Stromfresser
Die privaten Haushalte leiden über ständig steigende Öl-, Gas- und Stromkosten. Effektive Methoden zum Energiesparen werden so für viele Menschen enorm wichtig. Einer der größten Bereiche, in denen im Grunde völlig sinnlos sehr viel teure elektrische Energie verbraucht wird, ist der sogenannte Standby Modus vieler elektronischer Geräte. Berechnungen zufolge verbrauchen diese Geräte insgesamt sogar mehr Strom im Standby Modus als in der Zeit, in der sie tatsächlich genutzt werden. So lässt sich der Stromverbrauch bei entsprechenden Elektrogeräten, wie zum Beispiel Fernseher, Stereoanlagen, CD- oder DVD-Geräte aber auch TV-Receiver und Computer allein dadurch um zu 77 Prozent verringern, dass das Gerät nach dem Gebrauch tatsächlich ganz ausgeschaltet wird. Ist kein entsprechender Schalter am Gerät vorhanden, geht dieses am einfachsten über den Einsatz einer ausschaltbaren Steckdosenleiste oder nötigenfalls, indem einfach der Stecker gezogen wird. Nach zuverlässigen Berechnungen kann ein durchschnittlicher Haushalt allein durch diese Maßnahme leicht 100 Euro oder mehr an Stromkosten im Jahr sparen.